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Der
Bomber mit dem Kennzeichen SR-P war auf einem Flug nach Friedrichshafen
von deutschen Nachtjägern angegriffen worden und beim Gräppelensee bei
Alt St.Johann in der Luft explodiert und abgestürzt.
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Die Teile des Bombers lagen über das ganze Wald und Weidlandgebiet oberhalb des Gräppelensees verstreut.
...oder um Bäume gewickelt.
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Am 8. Apr. 1944 stürzte ein englischer Bomber im Toggenburg beim
Gräppelensee ab. Die Schweizer Flab und ein deutscher Jäger hatten mit
der gleichen Unerbittlichkeit versucht, ihn abzuschiessen. Wem das
zweifelhafte Verdienst zukommt, ihn schliesslich vom Himmel geholt zu
haben, ist nicht mehr genau zu bestimmen.
Das Flugzeug hatte in der
Luft zu brennen begonnen, worauf es explodierte und abstürzte.
Vom
Iltios aus, oberhalb von Unterwasser, war von einem Herrn Keller
beobachtet worden, wie die Maschine in Flammen der Erde entgegen
stürzte. Gegen 1.15 Uhr war es während ca. 10 Sekunden sehr hell
geworden.
Der Suchtrupp der Unterwasser Polizei brach sofort auf. Am
Wald- und Weidlandhang, nördlich vom Gräppelensee, lag der
Lancaster-Bomber in mehrere Stücke auseinandergerissen, teils brennend
am Boden. .
Von der achtköpfigen Besatzung
konnten nur zwei Mann mit dem Fallschirm abspringen. Die übrigen sechs
fanden den Tod und lagen unter den Trümmern.
Einer der Flieger wurde
furchtbar verstümmelt und eingeklemmt in der Flugzeugkabine gefunden.
Ein weiterer lag ausserhalb der Trümmer, mit Fallschirm versehen, tot
im Schnee.
Das Besatzungsmitglied Hubert Samuel Prowse, geboren am 11.
Dezember 1924, Kanadier, konnte unter einer Tanne sitzend arretiert
werden. Er hatte sich eine Risswunde am Kopf zugezogen, welche
notverbunden wurde.
Das Besatzungsmitglied Ronald Kenneth Bridge,
geboren am 12. Dezember 1921, Engländer, wurde erst später in einem
Alpstall entdeckt, auch er war verletzt
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