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![]() Foto 2-00 - Die Kabinen vor der Bergstation ( Für Ortsunkundige gibt's hier einen Auszug aus dem Ortsplan ). Achtung: Bei der Talstation gibt's nur wenige Parkplätze, es ist daher empfehlenswert, Autos auf dem Parkplatz 'Chuchitobel' (Hinter der Kirche, Distanz zur Bahn knapp 500m) abzustellen. Die Bahn ist als einzige in Wildhaus das ganze Jahr über in Betrieb! Auskunft über die Betriebszeiten, Tarife, Nachtbetrieb der Gondelbahn etc. sind auf der Web-Seite www.toggenburg.org von Wildhaus Tourismus und über Tel Nr. 071 999 28 28 (Peter Koller) oder 071 999 21 72 (Bergstation) erhältlich. Projekte für eine Bahn von Wildhaus zumindest bis an den Fuss des Schafberges gab es schon seit Mitte der 50er Jahre. 1956 wurde ein Konzessionsgesuch für eine Luftseilbahn Wildhaus-Alp Fros mit Kabinen für 34 Personen eingereicht und diese wurde 1957 erteilt, erlosch aber im Aug. 1961 weil die Bahn nicht gebaut worden war. Statt dessen wurde ein Konzessionsgesuch für eine Kleinkabinenbahn auf die Alp Gamplüt eingereicht. Doch auch diese Bahn wurde nicht realisiert. 1969 nahmen die Initianten Richard Alpiger (Bäckerei), 'James' Walt (Hotel Hirschen) und Dr. Robert Hochstrasser (Ferienhausbesitzer) das Projekt einer Bahn zur Gamplüt wieder auf und gründeten die'Sportbahnen Sonnenseite Wildhaus AG'. Die Konzession wurde am 20.Jan.1970 erteilt und im gleichen Jahr wurde die heutige Gamplütbahn - damals als Sesselbahn - von Matth. Streiff AG, Schwanden/Glarus erstellt. Die Bahn geriet aber bald in finanzielle Turbulenzen und musste 1974 Konkurs anmelden. Am 1. Okt. 1974 übernahm die St.Gallischen Kantonalbank die Sportbahnen Gamplüt und liess sie in Regie von der 'Sesselbahn & Skilift AG Wildhaus' betreiben. Im Sommer 1977 kauften zwei St. Galler Geschäftsleute die Bahn. Der eine schied bald wieder aus, der andere, Markus Lorenz, betrieb die Bahn, bis ihr Ende 1990 vom Bundesamt für Verkehr die Konzession entzogen wurde (die Bahn sei in einem derart schlechten Zustand, dass eine Weiterführung höchst verantwortungslos wäre) und der Betrieb eingestellt werden musste. Die Bahnen standen still, Lorenz versuchte sie zu verkaufen, fand aber keinen 'solventen Interessenten'. Darum erliess im Juni 1993 der Gemeinderat Wildhaus eine Abbruchverfügung. So sah die Bahn damals in den 70er Jahren einmal aus:
Doch Peter Koller, Alt St. Johann, zusammen mit seiner Frau Lina, die Tochter des ehemaligen Grüders Richard Alpiger, rettete die Bahn. Er kaufte sie am 06. Juli 1993 und eröffnete zum 1. Aug. 1993 zusammen mit seinem Bruder Joseph ("Schöfli Sepp", heute Inhaber des Gasthaus zum Schäfli, Alt St. Johann) das Restaurant auf der Gamplüt wieder. Die Sesselbahn selbst wurde wiederum durch Matth. Streiff zur heutigen Gondelbahn umgebaut (Es war Streiff's letzte Bahnbau vor seinem Tod) und am 11.Dez. 1993 erneut in Betrieb genommen. In den ersten Jahren gehörten zu den "Sonnenseite-Bahnen" auch zwei Skilifte (ebenfalls erstellt von Matth. Streiff, Schwanden): Wenn Ja, dann Bitte Email an: jwalker@smile.ch 1993 übernahm Peter Koller, Alt St. Johann, die Bahn und baute sie zur heutigen Gondelbahn um. Aber wer aufmerksam hinsieht, findet immer noch manche Zeugen der ursprünglichen Sesselbahn. So sieht die Bahn heute aus:
Das Ende eines schönen Tages auf der Gamplüt - Abendrot über den Lichtensteiner Bergen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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